Willkommen beim Atlantik Verlag

Der Atlantik Verlag ist ein neuer Verlag, in dem gut erzählte Romane, populäre Sachbücher, schöne Anthologien und Geschenkbücher erscheinen – und das seit Frühjahr 2014.

Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen einen Einblick in unser Programm geben. Einer unserer ersten Titel war das wunderbare Bücher-Tagebuch Bücher sind treu.  Und wir alle im neuen Atlantik Verlag würden uns freuen, wenn Gleiches auch für unsere Leser gilt. Lernen Sie uns kennen!

Interview mit Gerhild Stoltenberg

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Das erste eigene Buch in den Händen zu halten, ist für die meisten Autorinnen und Autoren ein unbeschreibliches Gefühl. Für unsere Autorin Gerhild Stoltenberg war der Moment ‚unwirklich schön‘, wie sie uns bei einem Spaziergang an der Alster erzählt hat. Dort hat sie uns auch verraten, wer ihre literarischen Vorbilder sind, wie sie ihre Gedanken in Fluss bringt und was das Bord-Bistro der Deutschen Bahn mit ihrem Debütoman »Überall bist du« zu tun hat. Der Roman ist am 11. April erschienen.

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Hallo Gerhild! Unsere erste Frage an dich: Was bedeutet dir das Schreiben?

Gerhild: Es ist meine Ausdrucksweise. Früher habe ich mir manchmal gewünscht, ich könnte gut singen oder malen, weil mir die Unmittelbarkeit dieser Medien gefällt. Aber inzwischen sind literarische Figuren wie imaginäre Freunde, die man auf eine Reise schickt, auf der man sie dann begleiten, aber auch herausfordern kann.

Hast du literarische Vorbilder und wenn ja, welche? 

Gerhild: Ich habe nicht direkt Vorbilder, aber Schriftsteller, die ich bewundere und die mich sicher beeinflusst haben auf eine Art. Miriam Toews, David Sedaris, Raymond Queneau und Joan Didion zum Beispiel. Wichtig waren für mich aber auch die Bücher über das Schreiben von Steven King, John Irving und Wolfgang Herrndorfs »Arbeit und Struktur«.

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Gibt es ein Buch, das du selbst gern geschrieben hättest? Und wenn ja, welches?

Gerhild: Das Gesamtwerk von Charles Schulz. Dass es jemand schafft, jahrzehntelang, bis zu seinem Tod, auf dem kleinem Raum, den ein einzelner Comic-Strip bietet, so große universelle Geschichten voller Weisheit und Wahrheit zu erzählen − mal albern, mal tragisch-komisch, mal böse, dann wieder unglaublich lustig. In dieser pointierten Sprache und mit Figuren, die er absolut ernst nimmt und die Archetypen geworden sind, ist unglaublich beeindruckend. Die Gesamtausgabe wäre auch mein „Buch“ für die einsame Insel.

Wo und wie schreibst du am liebsten? 

Gerhild: Am liebsten schreibe ich im Bordbistro vom ICE und in Cafés. Aber seit ich Kinder habe, klappe ich den Computer egal wo auf. Meine Geschichten sehe ich wie einen Film in meinem Kopf. Die erzählenden Elemente quasi als VoiceOver. Oft höre ich dazu Musik. So kann man die Stimmung für bestimmte Stellen immer wieder herstellen.

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Hamburg, deine Perle? 

Gerhild: Ich bin in Hamburg geboren. Mein Mann und meine Kinder auch. Hamburg ist Heimat. Auch wenn ich manchmal etwas Sehnsucht nach Berlin habe.

Was inspiriert dich? 

Gerhild: Gespräche. Geführte und zufällig belauschte. Und Fahrradfahren ist wichtig, dadurch kommt das Denken in einen Fluss. Auch an Tagen, an denen scheinbar nichts funktioniert.

Was bedeutet dir dein Buch? 

Gerhild: Zum ersten Mal das fertig gedruckte Buch in den Händen zu halten, ist unwirklich schön. Ein großartiger Moment, wie einen Baum zu pflanzen.

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»Überall bist du« ist dein Debütroman. Wovon handelt er und wer sollte ihn lesen?

Gerhild: Es geht um die Phasen von Liebeskummer und das Gefühl, es höre nie auf, weh zu tun. In diesem Fall finden eigentlich alle um sie herum, der Typ sei es doch nicht wert. Und womöglich ist er das auch nicht, aber trotzdem muss Martha offenbar all diese Phasen durchmachen, um das selbst zu erkennen und es hinter sich lassen zu können. Viele Menschen haben das vielleicht selbst schon mal erlebt oder haben einen Freund oder Freundin, denen das passiert ist. Trauern in all seiner Grenzenlosigkeit ist wichtig und kann etwas sein, aus dem man beschenkt und gestärkt raus geht.

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Antoine Laurains kulinarisches Paris

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© Jean-Luc Bertini, Flammarion

Paris gilt als die kulinarische Hauptstadt Europas – manche würden sie sogar als die Welthauptstadt des Genusses bezeichnen. Umso wertvoller sind diese Insidertipps von unserem Autor Antoine Laurain, einem waschechten Pariser. Wen es also demnächst in die französische Hauptstadt verschlägt, der kann mit diesen Tipps schlemmen und genießen wie der Bestsellerautor von Liebe mit zwei Unbekannten, Der Hut des Präsidenten und Das Bild aus meinem Traum. Hier sind seine Empfehlungen:

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Restaurants

Le Chantefable, 93 Avenue Gambetta, 75020 Paris

dscf2301Ein sehr gutes Pariser Restaurant. Es ist zwar ein wenig außerhalb, aber schon allein wegen der vielfältigen Brasserie-Küche und der Einrichtung im Stil der Jahrhundertwende lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Ich habe hier noch kein einziges Mal schlecht gegessen! Eine gute Idee ist es, hier zu reservieren. Es ist zwar nicht billig, aber für eine gute Brasserie absolut angemessen. Eine Weinempfehlung von mir: Bestellen Sie ‚Chopine de Brouilly‘ – der kommt in einer unetikettierten Flasche, ist etwas günstiger und nicht so schwer wie die Weine auf der Weinkarte.

Le Paris-Rome, 60 boulevard de Batignolles, 75017 Paris

Le_Paris_Rome,_62_boulevard_Batignolles,_Paris_2012Die Quintessenz des typisch Pariser Café-Restaurants. Die Speisekarte ist einfach, aber gut. Zum Mittagstisch kommen immer viele Stammgäste. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre und man wird herzlich in Empfang genommen. Halten Sie Ausschau nach den Schwarz-Weiß-Fotos gegenüber der Kasse! Sie stammen aus dem Jahr 1944 als Paris befreit wurde und das Café in Trümmern lag. Es ist nur 10 Meter von der Métro-Station „Rome“ entfernt. Die Preise sind fair.

Le crabe Marteau, 16 rue des Acacias, 75017 Paris

le-crabe-marteau-3Dieser Ort ist bekannt dafür, ein bisschen anders zu sein. Wenn Sie ein Fan von Meeresfrüchten und Krustentieren sind, dann kommen Sie hier in den Genuss von ausgezeichneten Krabben. Sie kriegen einen Hammer in die Hand und ein Lätzchen zum Umbinden und los geht’s! Alle sitzen an ihren Tischen und schlagen ihre Krabben, die übrigens von ausgezeichneter Qualität sind, und es herrscht eine sehr freundliche Atmosphäre. Eine Reservierung ist auch hier empfehlenswert.

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Luxusoptionen

Le train bleu, Gare de Lyon (Place Louis Armand ) parvis de la gare. Hall 1. 75012 Paris

930-so-evenement-so-2014-photo-background01-frEin Juwel, das in einem Bahnhof versteckt ist. Es gibt keinen speziellen Grund in der eher hässlichem Umgebung oder im Bahnhof selbst zu verweilen, aber steigen Sie die Treppen in Halle 1 des Gare de Lyon hinauf, finden Sie ohne Zweifel die wohl erstaunlichste Brasserie der Stadt, wenn nicht in ganz Frankreich. Man fühlt sich wie im Schloss Versailles und das Essen ist ausgezeichnet. Teuer, ja, aber einfach legendär. Ich empfehle das Kalbsbries (Ris de veau)! Hier sollte man reservieren.

Hotel Costes, 239 Rue Saint-Honoré, 75001 Paris

002871-01-exntrance-red-lanternsAuch eher kostspielig, aber hier genießt man sein Mittag- oder Abendessen in dem schönsten Innenhof von Paris. Reservieren ist unbedingt notwendig. Es ist eines der bekanntesten und elegantesten Lokale der Stadt, das niemals enttäuscht.

 

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Für einen oder zwei Drinks

Le très particulier, 23 avenue Junot, 75018 Paris

IMG_5151-1024x768Die Bar des Luxushotels L’Hôtel Particulier Montmartre. Es hat vor nicht allzu langer Zeit in einer Villa mit privatem Garten abseits des Gewimmels eröffnet. Hier kann man seinen Drink im Garten, an der Bar oder auf der Terrasse genießen. Man muss schon ziemlich gut Bescheid wissen, um hier reinzukommen: Am Tor den Summer drücken und entlang des kleinen Gartenpfads gehen. Das ist das versteckte Montmartre, man darf es auf keinen Fall verpassen. Zum Restaurant kann ich leider nichts sagen, weil ich es bisher noch nicht probiert habe.

Café Laurent, 33 rue Dauphine – Hotel d’Aubusson, 75006 Paris

img_0344Das ist mehr als ein Café, es ist eine Hotelbar … mit sehr guten Barkeepern! Hier kriegt man wirklich jeden Cocktail und es gibt einen netten kleinen Vorplatz und – das beste – eine Lounge mit einem großen Kamin. Mitten im Herzen des Stadtviertels Saint-Germain-des-Prés.

 

 

oUnd nicht zu vergessen natürlich die Harry’s New York Bar und meine Freunde hinter der Theke in der 5 rue Daunou, Paris 75002.

Unsere Vorschauen für das Frühjahr 2017 sind da!

Es ist tatsächlich wieder so weit! Wir freuen uns, unser prall gefülltes neues Verlagsprogramm vorstellen zu dürfen. Im kommenden Frühjahr 2017 erwartet Sie in unserem siebten Programm die gewohnte Mischung aus gut erzählter Unterhaltung und populären Sachbüchern.

Mit besonderer Spannung und Vorfreude erwarten wir den Roman einer bekannten französischen Autorin und guten Freundin unser beiden Bestsellerautoren Antoine Laurain und Grégoire Delacourt. Lorraine Fouchet hat mit »Ein geschenkter Anfang« einen, wie Antoine Laurain es sagt, „außergewöhnlichen Roman voller Leben, Gefühl und Zuversicht“ geschrieben. Wir freuen uns auf ein einzigartiges und sehr bewegendes Buch mit viel französischem Flair.
Sie sollten ebenfalls einen Blick auf einen besonders feinsinnigen und traurig-schönen Debütroman einer Hamburger Autorin werfen. »Überall bist du« von Gerhild Stoltenberg geht direkt ans Herz. Den fünfjährigen Oskar, eine Hauptfigur im Roman, wünscht sich jeder Leser als Freund und Wegbegleiter!

Wer es eher düster und gefährlich mag, der sollte sich mit einer ordentlichen Portion Cozy Crime und »Die Schrecken der Nacht« von James Runcie in einen Sessel sinken lassen und Sidney Chambers beim Lösen seines zweiten Falls begleiten.

Außerdem erwartet Sie mit »Ein Himmel voller Sterne« der neue Roman der Bestseller-Autorin Marie-Sabine Roger. Mal wieder ein Buch, das schlicht weg glücklich macht. Eine belebende Geschichte über Freundschaft und Liebe sowie erträumtes und wahres Glück .

Aber blättern Sie selbst! Wir haben auch eine Backlist-Vorschau mit unseren schönsten Reihen zusammengestellt, ein Blick lohnt sich in jedem Fall. Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen und stellen Ihnen für Ihre Arbeit als BuchhänderIn, JournalistIn oder BloggerIn gern Rezensionsexemplare in gedruckter oder digitaler Form zur Verfügung.

 

Frühjahr 2017: Neuerscheinungen im Atlantik Verlag

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Frühjahr 2017: Die Atlantik Backlist –
unsere schönsten Reihen

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Weihnachtsgeschenktipps von Santa Clause

Nur noch sechs Wochen bis Weihnachten … höchste Zeit, sich langsam Gedanken um Geschenke für die Liebsten zu machen, wenn man nicht Teil der alljährlichen Last-Minute-Geschenke-Panik verfallen will! Wie gut, dass unser Atlantik-Weihnachtsmann seine persönlichen Geschenktipps zum Fest für die ganze Familie verraten hat:

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Buchgeschenk für die beste Freundin:
Antoine Laurain: Das Bild aus meinem Traum
Der dritte Roman des SPIEGEL-Bestsellerautors lässt uns zwischen Traum und Realität schwanken und ist wieder ein literarisches Vergnügen mit französischem Flair!
Erschienen am 14.10.2016, 20,00 €, ISBN 978-3-455-65045-7

Buchgeschenk für die Mama:
Franziska Schönenberger: Tausche Dirndl gegen Sari
Eine authentische, charmante und turbulente bayerisch-indische Liebesgeschichte aus dem wahren Leben. Zum Verlieben!
Erschienen am 17.09.2016, 15,00 €, ISBN 978-3-455-70016-9

Buchgeschenk für die liebe Kollegin:
Amy Bloom: Zwischen hier und hier
Ungewöhnliche Geschichten, die von Schuld, Schicksal und immer wieder von der Liebe handeln und so erschütterlich wie tröstlich sind.
Erschienen am 12.10.2015, 20,00 €, ISBN 978-3-455-60037-7

Buchgeschenk für den Bruder:
Andrea Gentile: Kann mein Chemielehrer Crystal Meth herstellen?
Wissenschaftlich geprüfter Stoff für alle Serienjunkies: Andrea Gentile stillt jeden Wissensdurst nach der nächsten Session Binge Watching!
Erschienen am 12.10.2015, 14,99 €, ISBN 978-3-455-65066-2

Buchgeschenk für die Lieblingstante:
Kochen und kochen lassen, hrsg. von Daniel Kampa und illurstriert von Nikolaus Heidelbach
»Kochen und kochen lassen« ist ein raffiniert komponiertes literarisches Festmahl, angerichtet mit über sechzig farbigen Bildern von Nikolaus Heidelbach und garniert mit der für ihn typischen Prise Schalk. Ein Buch zum Sattschauen und -lesen.
Erschienen am 14.10.2016, 25,00 €, ISBN 978-3-455-37037-9

Buchgeschenk für den Opa:
Sophie Hannah: Der offene Sarg
Hannah liefert ein Sujet in bester Christie Manier, nämlich für Leser und Figuren derart überzeugend beschrieben, dass keiner merkt, wie haarsträubend gekünstelt konstruiert das alles eigentlich ist.« Generalanzeiger
Erschienen am 07.09.2016, 20,00 €, ISBN 978-3-455-60053-7

Buchgeschenk für die kleine Schwester:
Linda-Luise Bickenbach und Bente Schipp: Sachen richtig machen
Ein moderner Lifestyle-Ratgeber mit wertvollen Expertentipps für alle Lebenslagen, wunderbar illustriert von Bente Schipp.
Erschienen am 17.09.2016, 22,00 €, ISBN 978-3-455-370296-4

Buchgeschenk für die Oma:
Oliver Geissen: Kokostee
Willkommen auf der geheimen Insel der Stars! Oliver Geissen erkundet in diesem exotischen und phantasievollen Roman die wahre Heimat des Happy Ends.
Erschienen am 14.10.2016, 15,00 €, ISBN 978-3-455-65138-6

Buchgeschenk für den Papa:
Samsofy: Megalife
Legomännchen faszinieren nicht nur Kinder weltweit. So hat man diese Figuren aber noch nie gesehen: Der Franzose Samsofy inszeniert sie und Comic- und Filmfiguren derart verblüffend zu Hause oder im öffentlichen Raum, dass er mit seinen Fotos in kürzester Zeit weltberühmt geworden ist.
Erscheint am 18.11.2016, 15,00 €, ISBN 978-3-455-37824-5

Das zweite Bloggertreffen auf der Frankfurter Buchmesse

Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 haben wir zum zweiten Mal – weil es letztes Jahr so schön war – einen Bloggerumtrunk veranstaltet. Am Donnerstag Abend haben sich einige Bloggerinnen und Blogger an unserem Stand eingefunden, um den hektischen Messetag gemeinsam mit anderen Bloggern und einigen Verlagsmitarbeitern bei einem Glas Sekt und netten Gesprächen ausklingeln zu lassen.

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Man kennt sich oder lernt sich kennen: Es wird geplaudert am Atlantik-Stand und unser unter den Bloggern sehr beliebte Autor Antoine Laurain wurde auf Instagram direkt vom Bloggertreff gegrüßt.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für dieses schöne Zusammentreffen und freuen uns schon auf’s nächste Jahr!

Et voilà: Antoine Laurains neuer Roman »Das Bild aus meinem Traum«

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© Jean-Luc Bertini, Flammarion

Dass Antoine Laurain bald seinen dritten Roman auf deutsch veröffentlichen wird, haben wohl die meisten seiner begeisterten Leserinnen und Leser bereits gehofft. Nun ist es aber offiziell: Am 14. Oktober 2016 erscheint nach seinen beiden Bestsellern Liebe mit zwei Unbekannten und Der Hut des Präsidenten der dritte Roman Das Bild aus meinem Traum des Franzosen im Atlantik Verlag:

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Monsieur Chaumonts größte Leidenschaft gilt dem Sammeln alter Dinge, denn sie bewahren die Seele ihrer Besitzer. In einem Pariser Auktionshaus entdeckt er ein Porträt aus dem 18. Jahrhundert und ist überzeugt: Das Gemälde zeigt ihn selbst. Es führt den Anwalt, der bislang weder im Beruf noch in seiner Ehe sein Glück gefunden hat, zu einem Weingut und zu einer jungen Gräfin, die seit Jahren auf ihren verschwundenen Gatten wartet … Wie viel sind wir bereit aufzugeben, um die große Liebe zu gewinnen?

 
 

Und weil der Autor in Deutschland gerade unter den Literaturbloggerinnen viele treue Fans hat, überraschte der Atlantik Verlag einige von ihnen mit einem ganz besonderen Päckchen. Darin fand sich nicht nur Laurains neues Buch Das Bild aus meinem Traum, sondern auch eine handgeschriebene und persönliche Notiz des Autors an die Bloggerin in einem weißen Bilderrahmen.

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Die Reaktionen auf den sozialen Kanälen sprechen für sich: Die Überraschung ist absolut geglückt und hat viele Bücherliebhaberherzen sehr viel höher schlagen lassen! Der Atlantik Verlag und der Autor Antoine Laurain freuen sich, dass sie den treuen Leserinnen und Bloggerinnen eine große Freude machen konnten und sind gespannt, wie ihnen »Das Bild aus meinem Traum« gefallen wird. Merci beaucoup!

Hier noch eine kleine Auswahl an glücklichen Reaktionen, die direkt auf den jeweiligen Instagram-Post verlinken:

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Wir feiern 100 Jahre Poirot!

Gruppenbild Atlantik Verlag zum 125. Jubiläum von Agatha Christie

 Pünktlich zum Welttag des Bartes erscheint am 07. September 2016 ein neuer Fall für Hercule Poirot von Sophie Hannah im Atlantik Verlag. In Der offene Sarg feiert der liebenswerte Ermittler mit einem Hang zur Exzentrik einen runden Geburtstag. Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1916, trat Hercule Poirot das erste Mal in Agatha Christies Debüt-Kriminalroman Das fehlende Glied in der Kette auf. Seitdem wurde Poirot in 33 Romanen, 59 Kurzgeschichten, einem Theaterstück und schließlich in zwei Fortsetzungsromanen von Sophie Hannah aufgeführt. 2014 erschien Hannahs erster Kriminalroman unter dem Titel Die Monogramm-Morde und wurde in 16 Ländern zum Bestseller. Der offene Sarg wird in 25 Ländern veröffentlicht. Die Fans freut es, denn Poirot ermittelt wieder!

Sophie Hannah
Der offene Sarg
ISBN: 978-3-455-60053-7
352 Seiten
erscheint am 07. September 2016

Die 70-jährige Lady Athelinda Playford, Witwe und Herrin von Lillieoak, lädt zu einem großen Dinner in ihr irisches Gutshaus ein. Die Zusammensetzung der Gäste ist so illuster wie kurios. Neben ihren Kindern mit Anhang und ihrem Sekretär sind auch zwei Anwälte, ein Gerichtsmediziner sowie Hercule Poirot und sein Kollege von Scotland Yard, Edward Catchpool, geladen. Als die Runde komplett ist, legt die alte Dame die Karten auf den Tisch: Sie wird ihr Testament ändern, ihre Kinder enterben und alles ihrem todkranken Sekretär vermachen. Unter den Familienmitgliedern bricht ein Sturm der Entrüstung los. Als man den Sekretär am nächsten Morgen ermordet auffindet, scheint der Fall für alle klar. Nicht aber für Poirot.

         © Roderick Field

Seit ihrem dreizehnten Lebensjahr ist die Autorin Sophie Hannah ein riesiger Agatha Christie Fan. In diesem Interview erklärt sie die Hintergründe ihrer Agatha-Christie-Obsession und wie es zu dem neuen Fall für Hercule Poirot gekommen ist.

Wir freuen uns außerdem, dass ab dem 17. September sechs weitere Agatha Christie Taschenbücher in den Buchhandlungen des Landes stehen. Und auch wenn wir Miss Marple mögen, zur Feier des runden Poirot-Geburtstages gibt es dieses mal sechs Poirot-Fälle, zum Teil in Neuübersetzung. Wir wünschen einen spannenden September!

Der Herbst im Atlantik Verlag – unsere neuen Vorschauen sind da!

Es ist tatsächlich wieder so weit! Wir freuen uns, unser prall gefülltes neues Verlagsprogramm vorstellen zu dürfen. Im kommenden Herbst erwartet Sie in unserem sechsten Programm die gewohnte Mischung aus gut erzählter Unterhaltung und populären Sachbüchern.

Mit besonderer Spannung und Vorfreude erwarten wir den neuen Roman des Bestsellerautors Grégoire Delacourt »Die vier Jahreszeiten des Sommers«.  Dieses wundervolle Buch ist eine Hommage auf die Liebe und den Sommer. Vier Liebespaare, vier Generationen, vier Schicksale und ein ganz besonderer Sommer in Nordfrankreich.
Sie sollten ebenfalls einen Blick auf »Das Leben ist zu bunt für graue Tage« werfen. Dieser romantisch-verspielte Roman der französischen Autorin Sophie Bassignac erzählt auf charmante Weise von der Sehnsucht nach Wärme in kalten Winternächten.

Wer es eher düster und gefährlich mag, der sollte sich von »Mord in der Mangle Street« ins viktorianische London entführen lassen. Martin R. C. Kasasian hat mit diesem Auftakt zu einer Krimireihe einen exzentrischen Ermittler mit Kultpotenzial erschaffen. Ein rasanter und origineller Roman mit viel schwarzem Humor!

Außerdem erwartet Sie mit »Tausche Dirndl gegen Sari« eine wahre, bunte und turbulente bayerisch-indische Liebesgeschichte. Franziska Schönenberger erzählt von einer einzigartigen kulturellen Familienzusammenführung – warmherzig, komisch und zauberhaft.

Aber blättern Sie selbst! Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen und stellen Ihnen für Ihre Arbeit als BuchhänderIn, JournalistIn oder BloggerIn gern Rezensionsexemplare in gedruckter oder digitaler Form zur Verfügung.

Herbst 2016: Neue Hardcover-Ausgaben im Atlantik Verlag:

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Herbst 2016: Neue Taschenbücher im Atlantik Verlag

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»Schischyphusch« von Wolfgang Borchert

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Der Sommer ist fast bei uns angekommen und man kann wieder seine Tage im Freien genießen. Zum Beispiel bei einem Gläschen im Café, wie es der Ich-Erzähler mit seiner Mutter und dem Onkel geplant hat. Doch dieser Café-Besuch verläuft ganz anders als erwartet und rührt in seiner charmanten tragikomischen Erzählweise Leser seit Generationen.
Wolfgang Borchert berühmte Erzählung »Schischyphusch oder Der Kellner meines Onkels« über zwei Männer mit dem gleichen Sprachfehler und einem gewaltigen Missverständnis gibt es nun in einer wunderschön von Birgit Schössow illustrierten Neuauflage bei uns.
Wir haben das zum Anlass genommen, um der Illustratorin einige Fragen zu stellen.
Hier findet ihr als Einstimmung den Trailer zum Buch.

Inhalt
Der Onkel groß, laut, reich, satt; der Kellner klein, blass, verbittert, verängstigt. Was die beiden Männer eint, ist ihr Sprachfehler. An einem sonnigen Sommertag geraten sie in einem Gartenlokal aneinander, jeder glaubt, vom anderen nachgeäfft und verhöhnt zu werden. Der selbstbewusste Onkel ist empört über das frevelhafte Verhalten des Kellners, der Kellner nimmt die Demütigung hin, so wie er es schon sein ganzes Leben lang gewohnt ist, und der Erzähler wird Zeuge einer Begegnung zweier Welten. Am Ende hat der Kellner einen Freund fürs Leben gefunden. Wolfgang Borcherts wohl rührendste Erzählung, liebevoll illustriert von Birgit Schössow.

54_55_ok_BorchertWolfgang Borchert
Wolfgang Borchert (1921–1947) gilt als einer der wichtigsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Sein schmales Werk umfasst Kurzgeschichten, Gedichte und ein Drama. Zu seinen bekanntesten Texten gehören Draußen vor der Tür und Nachts schlafen Ratten doch.

 


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54_55_ok_SchoessowBirgit Schössow
Birgit Schössow, geboren und aufgewachsen in Hamburg, wo sie auch an der Fachhochschule für Gestaltung studierte. Inzwischen lebt sie an der Ostsee und arbeitet von dort als Illustratorin für Buch- und Zeitschriftenverlage, unter anderem für den renommierten New Yorker.


Liebe Frau Schössow…

…seit wann arbeiten Sie als Illustratorin?
Seit dem Abschluss meines Studiums verdiene ich mein Geld damit, aber vorher habe ich natürlich schon herumillustriert. Da fällt mir gerade ein: eigentlich ist meine erste honorierte Zeichnung bereits sehr viel früher in einem Buch erschienen. Es waren bemalte Ostereier, die ich zu einem der ersten Bücher meines Bruders beisteuerte. Da war ich etwa 9 Jahre alt und die Zeichnung sollte aussehen als hätte ein kleines Kind sie gemacht. Mein Honorar von damals war wohl ein Kinobesuch.

Was war ihr Lieblingsmotiv als Kind?
Spontan würde ich sagen „Prinzessinnen“ – ich habe zwar auch versucht meinen Hamster zu zeichnen, aber „in Prinzessin“ war ich weit besser.

Gibt es etwas, was Ihnen bei einer Zeichnung nie auf Anhieb gelingt?
Eine Zeichnung ist immer ein Hinarbeiten. Und am nächsten Morgen stellt man manchmal fest, dass der große Wurf von gestern leider nur ein Würfchen war.

Wie sind Sie auf Wolfgang Borcherts »Schischyphusch« gestoßen?
Mein Mann las ihn mir eines Sonntagmorgens vor. Ich kannte ihn vorher nicht – den Schischyphusch, meinen Mann schon. Ich heulte an einigen Stellen so sehr, dass klar war: den muss ich illustrieren – auch, wenn keine Prinzessin und nicht einmal ein Hamster darin vorkommen.

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Welche Figur ist Ihnen die liebste in dem Buch und warum?
Beim Zeichnen verliebt man sich in jede der Figuren. Ich freue mich am beobachtenden, gerissenen Schlemiel, bin während des Entwerfens gespannt, wie er am Ende aussieht. Es ist, als würde ich meinen eigenen Film drehen – der Text steht und ich schneidere Kostüme, bin Locationscout, und mache das Casting und sogar das Catering. Und da gewinne ich jeden Schauspieler und auch die Komparserie lieb. Ich mag den Onkel – und wollte ihn mit einer an Heinrich George erinnernden Figur besetzen. Aber auch Mutter und Sohn und ihre Not in diesem Gartencafé ohne ihr Zutun plötzlich solche Aufmerksamkeit zu erregen – zum Verlieben.

Was gefällt Ihnen am besten an der Geschichte?
Die Wärme, Menschlichkeit – ein Journalist nannte es das „Erkennen“. Da ist der Kellner, der seine tiefsten Gefühle, Ängste offenbart. Und der Onkel, der wiederum die Tiefe besitzt, dies in einem Menschen zu sehen und ans Licht zu holen.
Eigentlich eine Lehrstunde der Psychologie.

vorsatz_1karte_Kopie_kleinDer Stil ist ja sehr weich und nostalgisch. Woher haben Sie die Inspirationen und Motive für diese Illustrationen?
Ich habe dabei an Filme wie „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ oder „Menschen am Sonntag“ gedacht und Zille, Trier, Grosz. Aber auch die Werbung der 20er Jahre war inspirierend.
Die Zeichnungen sollten den Text unterstützen, nicht bekämpfen. Deshalb habe ich auf einen expressiven oder „modernen“ Strich verzichtet. Das hätte die zarte Geschichte für mich erdrückt. Um beim Filmdreh-Bild zu bleiben: diese Geschichte im Stil von „Pulp Fiction“ hätte wohl eher weniger funktioniert.

Vielen Dank für das Interview.
Das Buch ist jetzt im Handel erhältlich.


Wolfgang Borchert, Birgit Schössow (Illustrator)
SCHISCHYPHUSCH oder Der Kellner meines Onkels

9783455370348

 

ISBN 978-3-455-37034-8
Gebunden
64 Seiten
Erschienen 10.03.2016

20,00 (D), 20,60 (A), 26,90 (CH)

 

Zitate-Quiz und Gewinnspiel zu »Woody Allen und wie er die Welt sieht«

Am 16. April erscheint das neue Buch von Natalio Gruesos »Woody Allen und wie er die Welt sieht«. Deshalb haben wir für euch etwas vorbereitet.
Als Einstimmung auf das Buch, das den Meister des trockenen Wortwitzes und den künstlerischen Tausendsassa ehrt, möchten wir euer Wissen testen. Wir haben ein Quiz aus berühmten Woody-Allen-Zitaten erstellt.
Außerdem verlosen wir drei Woody-Allen-Pakete bestehend aus dem Buch »Woody Allen und wie er die Welt sieht« von Natalio Grueso und der DVD »Irrational Man«, den letzten Woody-Allen-Kinofilm.

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Woody Allen, ein Genie vor und hinter der Kamera. Er ist bekannt für seinen Zynismus. Seine Zitate sind legendär – einige fast schon Sprichwörter. Doch könnt ihr alle 10 Zitate hier richtig zusammensetzen?

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9783455700183WOODY ALLEN. EIN GANZ PERSÖNLICHER BLICK AUF DAS FILMGENIE

Woody Allen ist einer der weltweit bedeutendsten Filmemacher und gilt als großer Intellektueller, dessen Werk Generationen von Cineasten bis heute beeinflusst. Als Komiker stellt man ihn in eine Reihe mit Charlie Chaplin und Groucho Marx. Natalio Grueso, mit Woody Allen in tiefer Freundschaft verbunden, zeigt ihn erstmals durch die Augen derer, die ihn näher kennen und mit ihm zusammenarbeiten. Für dieses Buch hat er Allens Frau Soon Yi, seine Familie, Bewunderer und Kollegen, aber auch ganz „normale“ Leute befragt, wie etwa seinen Optiker oder den Barkeeper seiner Lieblingsbar.

 

Zum Autor: Natalio GruesoFoto von Natalio Grueso © Ricardo Martin

Natalio Grueso arbeitet als Regisseur in Madrid. Zuvor leitete er das Oscar-Niemeyer-Kulturzentrum im spanischen Avilés. Woody Allen kennt er nicht nur aus beruflichen Zusammenhängen, es verbindet ihn auch eine enge Freundschaft mit ihm. Bei Atlantik erschien 2015 sein Debütroman Der Wörterschmuggler.

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Nun seid ihr gefragt: Wir möchten auch ein wenig auf die Probe gestellt werden. Schickt uns eine eigene Quiz-Frage, die ihr aus einem Woody-Allen-Zitat erstellt habt. Schreibt uns dazu eine Mail mit einem Zitat von Woody Allen und drei möglichen Endungen des Zitats, genau wie in unserem Quiz. Schickt uns diese mit dem Betreff „WOODY ALLEN“ an Gewinnspiel@hoca.de. Unter allen Teilnehmern losen wir die drei Gewinner aus, die jeweils eines der Woody-Allen-Pakete von uns erhalten.
Die Pakete enthalten einmal das Buch »Woody Allen und wie er die Welt sieht« von Natalio Grueso und einmal die DVD »Irrational Man«, der frisch im Handel erhältliche Woody-Allen-Film mit Joaquin Phoenix und Emma Stone in den Hauptrollen. Buch und Regie führte der Meister selbst. Wir bedanken uns bei Warner Home Entertainment für die Unterstützung unseres Gewinnspiels.

Teilnahmebedingungen:

Wir verlosen im Zeitraum vom 05.April bis zum 15.April um 23:59 Uhr drei Gewinnpakete bestehend aus jeweils einem Buch »Woody Allen und wie er die Welt sieht« von Natalio Grueso und einer DVD »Irrational Man«.
Teilnahmeberechtigt sind ausdrücklich Personen ab dem 18. Lebensjahr, die einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz haben.

Alle weiteren rechtlichen Hinweise findet ihr hier.