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Jefferson, Roland S.
Die Schule an der 103. Straße
Roman
210 Seiten, ebr. 12.80 Eur - 23.00 sFr ISBN-10: 3-926529-77-6 / ISBN-13: 978-3926529770
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Buddy Giles und Leon Davenport sind an diesem Morgen unterwegs zu einem geheimen Treffen. Doch sie finden nur die Leiche ihres Freundes. Sie suchen Rat bei Dr. E. Carter, Arzt in Watts. Dessen Nachforschungen führen weit über das übliche Szenario aus Drogen und Bandengewalt hinaus. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Mord und einer nächtlichen Zerstörungsaktion in einer Schule? Was hat der Jugendliche entdeckt, als er im Keller zufällig den Zugang zu unterirdischen Räumen fand, die Ausmaße eines Krankenhauses haben? Aber wozu die vielen Zellen? Und warum mußte der Jugendliche sterben? Steckt ein geheimer Plan der Regierung dahinter? Ein Netzwerk schwarzer AktivistInnen organisiert sich und stellt zunächst eine systematische Untersuchung an, wobei »Anlagen« dieser Art in mehr und mehr Großstädten der USA gefunden werden. Unweigerlich entsteht die Frage: Darf dieses Wissen länger geheim bleiben? Es kommt zur dramatischen politischen Aktion im ganzen Land...
Jefferson hat einen Polit-Thriller geschrieben, dessen Weitsicht durch die im Juni 2004 offenbar gewordene Existenz von geheimen Gefängnissen der USA bestätigt wird.
Jeffersons Roman knüpft an die bedrückende Wirkung eines uralten afroamerikanischen Traumas an: der "Endlösung der Rassenfrage" im weißen Amerika.
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»Jefferson packt in seinem Buch ein afroamerikanisches Trauma an: die Vision von Rassenkrieg und Völkermord. Das Thema und seine spannende Verpackung machen es sehr lesenswert.«
Deutschlandradio Berlin
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